
Zweierbob Frauen Olympia 2026: Doppelsieg Deutschland
Was Laura Nolte und Deborah Levi im Eiskanal von Cortina abgeliefert haben, war mehr als ein weiterer Olympiasieg. Die beiden Deutschen fuhren nicht nur zu Gold im Zweierbob Frauen – sie stellten dabei auch Bahnrekorde auf und ließen die Konkurrenz aus Amerika und der Schweiz deutlich hinter sich. Ein Doppelsieg, der in dieser Deutlichkeit selten ist und der zeigt, warum Deutschland im Frauenbob seit Jahren an der Spitze fährt.
Veranstaltung: Olympische Winterspiele Milano Cortina 2026 · Datum: 20.–21. Februar 2026 · Ort: Cortina Sliding Center · Läufe: 4 Läufe (20. Feb.: 1+2, 21. Feb.: 3+4) · Goldmedaillengewinnerinnen: Laura Nolte / Deborah Levi (Deutschland)
Kurzüberblick
- Exakte Qualifikationsresultate vor dem Event
- Zukünftige Nominierungen für kommende Saisons
- Detaillierte Aussagen der Athletinnen nach dem Rennen
- Saisonabschluss und Analyse
- Vorbereitung auf die WM-Saison
- Weitere Olympia-Disziplinen im Sliding Center
| Kategorie | Detail |
|---|---|
| Event | Zweierbob Frauen |
| Datum | 20.–21.02.2026 |
| Sieger | Laura Nolte/Deborah Levi |
| Bahn | Cortina d’Ampezzo |
| Olympia-Edition | Milano Cortina 2026 |
Wer sind die Teilnehmer im 2er Bob Frauen Olympia 2026?
Das deutsche Aufgebot für Milano Cortina 2026 umfasste 22 Bob-Athleten, davon 8 Frauen – nominiert vom DOSB am 20. Januar 2026 (DOSB). Bei den Damen gingen drei Pilotinnen an den Start: Lisa Buckwitz, Kim Kalicki und Laura Nolte.
Deutsches Team
Die deutschen Anschieberinnen waren Deborah Levi, Talea Prepens und Neele Schuten. Laura Nolte, die 2022 in Peking als jüngste Zweierbob-Olympiasiegerin der Sportgeschichte triumphierte, trat mit Deborah Levi an und sicherte sich den Titel erneut (IBSF).
Schweizer Teams
Die Schweiz schickte Melanie Hasler und Nadja Pasternack ins Rennen, die den sechsten Platz mit einer Zeit von 3:50,40 Minuten belegten. Debora Annen und Salomé Kora teilten sich den siebten Rang mit dem amerikanischen Duo Elana Meyers Taylor und Jadin O’Brien.
Weitere Nationen
Vier Olympiasiegerinnen starteten im Feld: Kaillie Humphries (USA, Gold 2010 und 2014), Mariama Jamanka (Deutschland, Gold 2018), Laura Nolte (Deutschland, Gold 2022) und Anja Schneiderheinze, die als Kampfrichterin fungierte (IBSF). Österreich trat mit Katrin Beierl und Christania Williams an, die 2016 Olympia-Silber im Sprint gewonnen hatte.
Australien und Kanada waren mit jeweils zwei Teams vertreten, was die wachsende internationale Verbreitung des Sports zeigt.
Was sind die Ergebnisse im Zweierbob Frauen Olympia 2026?
Das Zweierbob-Rennen der Frauen fand am 20. Februar (Läufe 1 und 2) und 21. Februar (Läufe 3 und 4) im Cortina Sliding Centre statt (Wikipedia). Deutschland dominierte das Rennen von Anfang an und sicherte sich einen historischen Doppelsieg.
Gesamtergebnis
- Gold: Laura Nolte / Deborah Levi (Deutschland) – 3:48,46 Minuten
- Silber: Lisa Buckwitz / Neele Schuten (Deutschland) – 3:48,99 Minuten (+0,53 s)
- Bronze: Kaillie Humphries / Jasmine Jones (USA) – 3:49,21 Minuten (+0,75 s)
- Platz 4: Kim Kalicki / Talea Prepens (Deutschland)
- Platz 6: Melanie Hasler / Nadja Pasternack (Schweiz) – 3:50,40 Minuten
Medaillengewinner
Laura Nolte und Deborah Levi stellten im ersten Lauf einen Bahnrekord auf, der mit 56,97 Sekunden angegeben wurde. Humphries/Jones unterboten diesen im selben Lauf später auf 56,92 Sekunden und sicherten sich damit den offiziellen Bahnrekord (Wikipedia). Lisa Buckwitz und Neele Schuten egalisierten zudem den Startrekord von 5,09 Sekunden.
Nach zwei Läufen führten Nolte/Levi mit 1:53,93 Minuten vor Buckwitz/Schuten (1:54,11 Minuten), was Deutschland eine klare Doppelführung bescherte – ein Vorsprung, der im Finale nicht mehr gefährdet wurde.
Welche Teams starten im Zweierbob Frauen?
Neben den deutschen Spitzenteams und der Schweiz waren Nationen aus Nordamerika, Ozeanien und Asien vertreten. Insgesamt gingen mehr als 20 Teams an den Start, wobei mehrere Teams im vierten Lauf ausschieden, darunter Italien, Österreich und China.
Top-Teams
Die drei Medaillengewinnerinnen repräsentierten die stärksten Nationen im Frauenbob: Deutschland mit drei Piloten, die USA mit Kaillie Humphries als mehrfacher Olympiasiegerin, und die Schweiz mit zwei konkurrenzfähigen Duos. Elana Meyers Taylor, die im Monobob Gold gewonnen hatte, startete auch im Zweierbob.
Qualifikation
Die Qualifikation für Olympia erfolgt über die IBSF-Weltcupsaison. Das deutsche Team nominierte seine 22 Athleten am 20. Januar 2026, was ein relativ spätes Datum im Vergleich zu anderen Nationen darstellte – möglicherweise um die Formkurve der Athletinnen optimal abzupassen.
Favoriten
Vor dem Rennen galten Laura Nolte als Titelverteidigerin und Kaillie Humphries als erfahrenste Olympiasiegerin als klare Favoritinnen. Die Monobob-Medaillengewinnerinnen aus 2026 – Meyers Taylor (Gold), Nolte (Silber), Humphries (Bronze) – traten alle auch im Zweierbob an (IBSF).
Zweierbob Frauen Deutschland Olympia 2026?
Lisa Buckwitz, die 2018 mit Mariama Jamanka Olympiasiegerin wurde, startete 2026 mit Neele Schuten als Anschieberin. Mit 31 Jahren brachte sie wertvolle Erfahrung ins Team, und der Gewinn von Silber bestätigte ihre Konstanz auf höchstem Niveau.
Roster
Das Aufgebot umfasste drei Piloten und drei Anschieberinnen, was insgesamt vier Startkombinationen ermöglichte. Kim Kalicki und Talea Prepens belegten den vierten Platz, was zeigt, dass Deutschland auch in der Breite stark besetzt ist.
Vorbereitung
Die Vorbereitung auf Milano Cortina 2026 war besonders intensiv, da die Bahn in Cortina d’Ampezzo neue Anforderungen stellte. Das Training im Cortina Sliding Centre konzentrierte sich auf die spezifischen Kurven und Geschwindigkeiten der olympischen Bahn.
Erwartungen
Die Erwartungen waren hoch, und Deutschland erfüllte sie mit einem Doppelsieg eindrucksvoll. Der Abstand von nur 0,53 Sekunden zwischen Gold und Silber zeigt jedoch, dass der internationale Wettbewerb enger geworden ist.
Ergebnisse der Läufe Zweierbob Frauen Olympia 2026?
Der erste Lauf am 20. Februar brachte bereits Rekorde. Laura Nolte und Deborah Levi fuhren einen Bahnrekord von 56,97 Sekunden, während Lisa Buckwitz und Neele Schuten den Startrekord von 5,09 Sekunden egalisierten.
1. und 2. Lauf
Nach dem zweiten Lauf führten Nolte/Levi mit 1:53,93 Minuten vor Buckwitz/Schuten (1:54,11 Minuten). Dieser Vorsprung von 0,18 Sekunden war komfortabel, aber noch nicht vorentscheidend (Wikipedia).
3. Lauf
Im dritten Lauf bauten Nolte/Levi ihren Vorsprung aus und bestätigten ihre Dominanz. Die Amerikanerinnen mit Humphries/Jones waren die einzigen, die ernsthaft bedrohen konnten, hatten aber bereits zu viel Rückstand.
Finale
Der vierte Lauf sah mehrere Ausfälle, darunter Teams aus Italien, Österreich und China. Deutschland dagegen behielt die Nerven und sicherte den Doppelsieg. Eurosport berichtete von der deutschen Dominanz im Eiskanal von Cortina (Eurosport).
Der erste deutsche Frauenzweierbob-Olympiasieg datiert auf 2006, als Anja Schneiderheinze zum Gold fuhr. Seitdem hat Deutschland im Frauenbob eine Vormachtstellung aufgebaut, die 2026 mit dem Doppelsieg ihren Höhepunkt erreichte.
Bestätigte Fakten
- Gold: Nolte/Levi in 3:48,46 Minuten
- Bahnrekord Lauf 1: 56,92 s (Humphries/Jones)
- Startrekord: 5,09 s (Buckwitz/Schuten)
- Datum: 20.–21. Februar 2026
- Ort: Cortina Sliding Centre
Unbestätigte Gerüchte
- Exakte Laufzeiten aller Teilnehmer
- Zukünftige Teamzusammensetzungen
- Athletinnen-Statements nach dem Rennen
Zitate und Stimmen
Nolte und Levi sicherten sich den Olympiasieg vor Buckwitz und Schuten.
— Wikipedia zum Olympiasieg
Nächster deutscher Triumph im Eiskanal von Cortina.
— Eurosport zur deutschen Dominanz
Laura Nolte, 2022 in Peking jüngste Zweierbob-Olympiasiegerin der Sportgeschichte.
— IBSF zur Favoritenrolle
Fazit
Der Zweierbob Frauen bei Olympia 2026 hat gezeigt, dass Deutschland im Sliding Sport weiterhin die Maßstäbe setzt. Mit einem Doppelsieg, zwei Rekorden und der Rückkehr einer Olympiasiegerin auf das Podest war das Rennen ein Meilenstein für den deutschen Bob. Für die USA bleibt die Bronzemedaille ein Erfolg, während die Schweiz mit Platz 6 und 7 zwei Diplome sicherte. Die Amerikanerin Kaillie Humphries, die seit 2010 Gold-Garantie war, musste sich diesmal mit Bronze begnügen – ein Zeichen, dass die Konkurrenz im Frauenbob internationaler geworden ist.
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Der Doppelsieg im Zweierbob der Frauen unterstreicht Deutschlands Dominanz bei den Winterspielen 2026, wo das Land insgesamt 26 Medaillen in Cortina holte.
Häufig gestellte Fragen
Wann startet der Zweierbob Frauen Olympia 2026?
Das Rennen fand am 20. Februar 2026 (Läufe 1 und 2) und am 21. Februar 2026 (Läufe 3 und 4) statt.
Wo wird der Zweierbob Frauen ausgetragen?
Der Wettkampf wurde im Cortina Sliding Centre in Cortina d’Ampezzo ausgetragen.
Wie viele Läufe gibt es im Zweierbob Frauen?
Es gibt vier Läufe: Die ersten beiden am 20. Februar, die letzten beiden am 21. Februar 2026.
Wer sind die deutschen Pilotinnen?
Die deutschen Pilotinnen waren Laura Nolte (Gold mit Deborah Levi), Lisa Buckwitz (Silber mit Neele Schuten) und Kim Kalicki (Platz 4 mit Talea Prepens).
Gibt es einen Livestream?
Offizielle Streams waren über olympics.com und nationale Sender wie ZDF und SRF verfügbar.
Was ist der Unterschied zu 4er Bob?
Im Zweierbob sitzen zwei Athletinnen (Pilotin und Anschieberin), während im 4er Bob vier Personen im Bob fahren. Der 4er Bob wird als schneller und technisch anspruchsvoller bezeichnet.
Welche Medaillen wurden vergeben?
Gold ging an Deutschland (Nolte/Levi), Silber an Deutschland (Buckwitz/Schuten) und Bronze an die USA (Humphries/Jones).