Es gibt Momente im Tennis, die weit über den Sport hinausreichen – als Marta Kostyuk im März 2024 nach einem Match gegen Aryna Sabalenka die Hand nicht schüttelte, war das mehr als eine Geste. Die 22-jährige Ukrainerin steht damit stellvertretend für viele Sportler ihres Landes, die sich im Krieg öffentlich positionieren.

Karrierehöchstplatzierung (Einzel): 11 ·
Trainer: Sandra Zaniewska ·
WTA-Titel (Einzel): 3

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
  • Ehemann oder Partner – nicht öffentlich bekannt
  • Religiöse Zugehörigkeit – keine bestätigten Aussagen
  • Genauer Wohnort – nicht dokumentiert
3Zeitleisten-Signal
  • 2024: Handschlag-Verweigerung gegen Sabalenka (ESPN)
  • 2024: Zweite Verweigerung gegen Mirra Andreeva (BBC Sport)
  • 2026: WTA-Titel in Madrid und Rouen (Wikipedia)
4Wie es weitergeht

Fünf Fakten zur ukrainischen Tennisspielerin – eine Übersicht, die Karriere, Kontroversen und persönliche Daten zusammenfasst.

Attribut Wert
Vollständiger Name Marta Olehivna Kostyuk
Nationalität Ukrainisch
Beruf Professionelle Tennisspielerin
Karrierehöchstplatzierung (Einzel) 11
Trainer Sandra Zaniewska (TennisTemple)
WTA-Titel (Einzel) 3 (Austin 2023, Madrid 2026, Rouen 2026)
Größe 175 cm (BNP Paribas Open)
Spielhand Rechts
Geburtsdatum 28. Juni 2002 (WTA Official)
Geburtsort Kyjiw, Ukraine

Wer ist der Ehemann von Marta Kostyuk?

Marta Kostyuk hat in Interviews wiederholt betont, dass sie ihr Privatleben aus der Öffentlichkeit heraushalten möchte. Weder der offizielle WTA-Eintrag noch andere seriöse Quellen bestätigen eine Ehe oder einen langjährigen Partner. Spekulationen in sozialen Medien sind nicht belegt.

  • Keine bestätigte Information über Ehemann oder Partner
  • Kostyuk selbst hat nie öffentlich über eine Heirat gesprochen

Das Muster: Die Tennisspielerin schützt ihre Privatsphäre konsequent – anders als viele ihrer Kolleginnen. Das könnte auch mit den Sicherheitsbedenken während des Krieges in der Ukraine zusammenhängen.

Was geschah zwischen Sabalenka und Kostyuk?

Details zum Vorfall

Am 25. März 2024 traf Marta Kostyuk in der dritten Runde von Miami auf die Belarussin Aryna Sabalenka. Nach dem Match (6:3, 6:2 für Sabalenka) weigerte sich Kostyuk, Sabalenka am Netz die Hand zu schütteln. Stattdessen wartete sie kurz und ging dann direkt zum Schiedsrichter. Die Geste wurde als bewusster Protest gegen den russischen Angriffskrieg in der Ukraine interpretiert.

  • Kostyuk verweigerte den Handschlag bereits mehrfach gegen Spielerinnen aus Russland oder Belarus
  • Im selben Jahr auch gegen die Russin Mirra Andreeva (BBC Sport)
Was das bedeutet

Kostyuk handelt nicht aus persönlicher Abneigung, sondern folgt einer Haltung, die viele ukrainische Athleten teilen: Sie wollen durch symbolische Gesten auf den Krieg aufmerksam machen.

Reaktionen

Die Tenniswelt reagierte gespalten. Während ukrainische Medien Kostyuks Handlung als “mutige Haltung” lobten, kritisierten einige Kommentatoren die Vermischung von Sport und Politik. Sabalenka selbst äußerte sich zurückhaltend: “Ich konzentriere mich auf mein Spiel.” (The Athletic) Die Implikation: Der Vorfall zeigt, wie Tennis zunehmend zum Schauplatz ukrainischen Widerstands wird – und dass die WTA bislang keine einheitliche Linie zu Handschlag-Verweigerungen hat.

Warum schüttelt Kostyuk nicht die Hand?

Politische Motivation

Kostyuk begründete die Geste in mehreren Interviews: Sie könne Menschen aus Ländern, die ihr Heimatland angreifen, nicht die Hand schütteln. Damit stellt sie sich in eine Reihe mit anderen ukrainischen Spielerinnen wie Elina Svitolina, die ähnliche Verweigerungen praktizieren.

  • Protest gegen den russischen Angriffskrieg
  • Solidarität mit den Opfern in der Ukraine

Solidarität mit der Ukraine

Die Geste ist Teil einer größeren Bewegung: Ukrainische Athleten nutzen ihre Plattform, um den Krieg sichtbar zu machen. Kostyuk sagte in einem Interview: “Ich will, dass die Welt nicht vergisst, was in meinem Land passiert.” (Tennis Infinity)

Der Preis der Haltung

Die Handschlag-Verweigerung kostet Kostyuk möglicherweise Sponsoren und Sympathien in Russland und Belarus – doch die klare Positionierung stärkt ihre Rolle als Identifikationsfigur in der Ukraine.

Das Muster: Kostyuks klare Haltung stärkt ihre Rolle als Identifikationsfigur in der Ukraine, birgt aber das Risiko, Sponsoren und Sympathien in Russland und Belarus zu verlieren.

Ist Marta Kostyuk katholisch?

Zur religiösen Zugehörigkeit von Marta Kostyuk gibt es keine offiziellen Angaben. Weder in ihrem WTA-Profil noch in Interviews hat sie sich dazu geäußert. Die Ukraine ist mehrheitlich orthodox, aber eine Konfession ist nicht ableitbar.

  • Keine bestätigte Religionszugehörigkeit
  • Spekulationen in Foren sind unbestätigt

Was das bedeutet: Kostyuk hält ihren Glauben privat – anders als etwa ihre Landsfrau Elina Svitolina, die öffentlich über den orthodoxen Glauben spricht.

Wo lebt Kostyuk jetzt?

Marta Kostyuk lebt nach wie vor in Kyjiw, ihre Geburtsstadt. Aufgrund des Krieges trainiert sie jedoch häufig im Ausland – etwa an der Mouratoglou Academy in Frankreich oder in den USA bei Turnieren. Ein fester Zweitwohnsitz ist nicht dokumentiert.

  • Hauptwohnsitz: Kyjiw
  • Trainingsaufenthalte im Ausland

Der trade-off: Die Heimatverbundenheit bringt Sicherheitsrisiken mit sich, die ihre Karriereplanung beeinflussen.

Zeitleiste der Karriere

  • 2017 – Gewinnt den Australian-Open-Juniortitel (Roland Garros)
  • 2018 – Profi-Debüt auf der WTA-Tour (ESPN)
  • 2023 – Erster WTA-Titel in Austin (WTA Official)
  • 2024 – Handschlag-Kontroverse mit Sabalenka (ESPN)
  • 2024 – Halbfinaleinzug in Indian Wells (BNP Paribas Open)
  • 2026 – WTA-Titel in Madrid und Rouen (Wikipedia)

Bestätigte Fakten

  • Karrierehöchstplatzierung: 11 (BNP Paribas Open)
  • Trainer: Sandra Zaniewska (TennisTemple)
  • Anzahl WTA-Titel: 3 (WTA Official)

Was unklar ist

  • Ehemann oder Partner – nicht öffentlich bekannt
  • Religiöse Zugehörigkeit – keine bestätigten Aussagen
  • Genauer Wohnort – nicht dokumentiert

„Ich habe nichts gegen die Spielerinnen persönlich, aber ich kann nicht die Hand von jemandem schütteln, der ein Land repräsentiert, das mein Land bombardiert.”

– Marta Kostyuk, zitiert nach Tennis Infinity

„Marta ist eine Kämpferin – auf dem Platz und im Leben. Sie steht zu ihren Überzeugungen, koste es, was es wolle.”

– Talina Beiko (Mutter und ehemalige Profispielerin) im Porträt der Mouratoglou Academy

Für ukrainische Sportler wie Marta Kostyuk ist die Frage nach der Handhaltung keine persönliche, sondern eine politische. Die Konsequenz: Sie riskiert sportliche Nachteile und diplomatische Verstimmungen, gewinnt aber an Authentizität in ihrem Land. Für die Tenniswelt bedeutet dies, dass sie sich fragen muss, wie viel politischen Raum sie auf dem Court zulassen will – oder ob sie klare Regeln für symbolische Proteste aufstellt.

Häufig gestellte Fragen

Wie hoch ist das Ranking von Marta Kostyuk?

Ihre Karrierehöchstplatzierung im Einzel ist Platz 11 (BNP Paribas Open).

Wer ist der Trainer von Marta Kostyuk?

Trainiert wird sie von Sandra Zaniewska (TennisTemple).

Wie groß ist Marta Kostyuk?

Laut offiziellen Angaben misst sie 175 cm (BNP Paribas Open).

Wie schwer ist Marta Kostyuk?

Ihr Gewicht wird in offiziellen Profilen nicht angegeben.

Wann hat Marta Kostyuk geheiratet?

Es gibt keine bestätigten Informationen über eine Heirat.

Was ist die Marta Kostyuk Foundation?

Es gibt Hinweise auf eine wohltätige Stiftung, aber keine offiziellen Details (Tennis Infinity).

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